Titel: J. Edgar
Originaltitel: J. Edgar
Erscheinungsjahr: USA 2011
DVD-Fassung/Label: BluRay
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Regie: Clint Eastwood
Musik: Clint Eastwood
Genre: Biographie, Drama
Darsteller: Leonardo DiCaprio,
Josh Hamilton,
Geoff Pierson,
Cheryl Lawson,
Gunner Wright,
David A. Cooper,
Ed Westwick,
Naomi Watts,
Judi Dench
Länge: ca. 137 Minuten
FSK: ab 12 Jahren
Trailer: Hier
Inhalt:
J. Edgar Hoover ist ein schwieriger Mensch, der in seiner 50 Jahre dauernden Karriere einerseits als Musterbild für Gesetzessinn und Moralität gilt, anderseits kontrollsüchtig, egozentrisch, erpresserisch und rassistisch ist. Er revolutioniert die kriminalistische Spurensicherung, sammelt zugleich ein geheimes Aktenarsenal an, mit dem er die mächtigsten Politiker erpresste. Sein Assistenzdirektor Clyde Tolson ist ihm tief ergeben, doch Hoover unterdrückt seine homosexuellen Neigungen.
(Quelle: Amazon.de)
Fazit:
DiCaprio hat in den letzten Jahren bewiesen, dass er ein guter und facettenreicher Darsteller geworden ist und über Clint Eastwood brauchen wir wohl gar nicht erst zu diskutieren. Sowohl vor als auch hinter der Kamera ein absoluter Fachmann. J. Edgar Hoover würde ich nicht gerade als faszinierende Person beschreiben, sondern eher sagen, dass was er geleistet hat, ist bahnbrechend. Auch wenn seine Methoden teilweise doch arg fragwürdig sind und erscheinen. Biographien haben stets das Problem, dass sie in der Regel von der Thematik und dem Erzählstil sehr nüchtern und trocken gehalten sind.
Bei einem Film vom Altmeister "Clint Eastwood" hatte ich zumindest gedacht, dass der Film ein wenig mehr Pepp versprühen würde... doch vielleicht ist auch genau dies gar nicht gewollt gewesen oder die Person J. Edgar Hoover gibt dieses vielleicht auch gar nicht her... keine Ahnung. Ohne Zweifel: DiCaprio hat seine Rolle sehr gut und überzeugend gespielt und auch die Nebenrollen und Charaktere sind mindestens ebenso gut dargestellt.
Doch eines fehlt dem Film meiner Meinung nach: SPANNUNG!!!
Ich fühlte mich nicht wirklich unterhalten, eher gelangweilt auf dem Sofa liegend und viel zu oft mit anderen Dingen beschäftigt, als auf die Flimmerkiste zu schauen. Jedenfalls hat dieser Film keinen AHA oder OHO Effekt bei mir hinterlassen können. Nächste Eastwood-Filme sind hoffentlich wieder anders geartet.
Note: 2,5/10